Ob Objektverwaltung, Exposé-Versand, Portalübertragung oder Kundenpflege – ohne die richtige Maklersoftware verliert ein Maklerbüro heute jeden Tag Zeit und Leads. Der Beruf des Immobilienmaklers bringt enorm viel Planung und Verwaltung mit sich: Verträge und Unterlagen müssen dokumentiert, Besichtigungstermine organisiert, Interessenten betreut und Objekte auf einem Dutzend Kanälen vermarktet werden. Wer das 2026 noch mit Excel-Listen und dem E-Mail-Postfach stemmt, verschenkt bares Geld.
Der Markt für Maklerprogramme hat sich zuletzt spürbar verändert: Die großen Anbieter haben 2025 und 2026 massiv in KI-Funktionen investiert, die Preise sind gestiegen, und mit modernen Cloud-CRMs gibt es erstmals echte Alternativen zu den Platzhirschen. Wir von makler.immo beobachten den Markt seit Jahren, haben die wichtigsten Tools erneut unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen, welche Software zu welchem Bürotyp passt – vom Einzelmakler bis zum Team mit 50 Nutzern. Alle Preisangaben: Stand Juli 2026.
Maklersoftware im Vergleich 2026: Die Übersicht
| Software | Preis (ab) | Ideal für | KI | Test |
|---|---|---|---|---|
| onOffice enterpriseAllrounder | 79 €/Nutzer/Mon. | Büros mit 5–50 Nutzern, Portalfokus | AI Studio | kostenlos |
| PropstackBeste KI | 99 €/Lizenz/Mon. | Digitale Teams (2–10), offene API | Propstack AI | Demo |
| FLOWFACT | 159 €/Mon. (2 Nutzer) | Etablierte Büros, Rechtssicherheit | Textassistent | 14 Tage |
| PriceHubble | auf Anfrage | Lead-Generierung & Bewertung | AVM-Modell | Demo |
| FIO Webmakler | auf Anfrage | Banknahe Makler, DSGVO-Fokus | – | ja |
| AMMON | auf Anfrage | Klassische Maklerbüros | – | ja |
| estate45 | günstig | Einzelmakler & Starter | – | ja |
| ilogu | günstig | Starter, 5 J. Preisgarantie | – | ja |
| Immoprofessional | auf Anfrage | Makler mit Website-Bedarf | – | ja |
| OpenMaklerkostenlos | 0 € | Einsteiger mit kleinem Budget | – | entfällt |
Alle Preise: Stand Juli 2026, zzgl. MwSt. und ggf. Portal-/Einrichtungsgebühren.
Das Wichtigste im Überblick
- Eine gute Maklersoftware bündelt CRM, Objektverwaltung, Exposé-Erstellung, Portalübertragung und Dokumentenmanagement in einem System – und ersetzt damit den Flickenteppich aus Excel, Outlook und Einzeltools.
- Preisniveau 2026: Professionelle Branchenlösungen starten bei ca. 79–99 € pro Nutzer und Monat. Für Einzelmakler gibt es günstigere Einstiege, mit OpenMakler sogar eine komplett kostenlose Option.
- KI ist das beherrschende Thema: onOffice (AI Studio) und Propstack (Propstack AI) erstellen Objektbeschreibungen, E-Mails und Bildoptimierungen per Knopfdruck – das spart in der Praxis mehrere Arbeitsstunden pro Woche.
- Wer ausschließlich Kundenverwaltung braucht, fährt mit einem allgemeinen CRM wie Pipedrive oder HubSpot deutlich günstiger – verzichtet aber auf Portalschnittstellen, Exposé-Funktionen und Widerrufsmanagement.
- Fast alle Anbieter bieten eine kostenlose Testphase oder Demo an. Nutzen Sie sie unbedingt, bevor Sie sich binden – Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten sind branchenüblich.
Die 10 besten Maklersoftwares 2026
1. onOffice enterprise – der Allrounder mit der größten Portalanbindung
onOffice enterprise bleibt auch 2026 die meistgenutzte Maklersoftware im deutschsprachigen Raum – über 35.000 Anwender arbeiten täglich damit. Die komplett webbasierte Lösung vereint Maklersoftware, Website und Marketplace in einem System und bietet mit über 150 Portalschnittstellen die mit Abstand breiteste Anbindung am Markt: von ImmoScout24 über Immowelt bis zu regionalen und internationalen Portalen. Für Android und iOS gibt es eine übersichtliche Smartphone-App.
Die wichtigste Neuerung ist das onOffice AI Studio: Es optimiert Objektfotos automatisch, pflegt Datensätze nach, unterstützt bei Objekttexten und reduziert damit genau die Fleißarbeit, die im Makleralltag am meisten Zeit frisst.
Die wichtigsten Funktionen von onOffice enterprise im Überblick:
- Immobilienverwaltung: Effiziente Organisation aller Miet- und Kaufobjekte inklusive Objekttracking
- CRM-System: Kontaktpflege, Kommunikationshistorie, Aktivitätenverfolgung und Terminplanung
- E-Mail-Verwaltung: Senden und Empfangen direkt aus der Software
- Dokumentenmanagement: Sichere Ablage von Verträgen, Bildern und Grundrissen
- Virtuelle 3D-Rundgänge: Erstellen, modifizieren und verwalten
- AI Studio: KI-gestützte Bildoptimierung und Datenpflege
Kosten: enterprise pro ab 79 €, enterprise all-in ab 99 € pro Nutzer und Monat, jeweils zzgl. 50 € Grundpauschale (entfällt ab 10 Nutzern); Enterprise Expert auf Anfrage. Vertragslaufzeit 24 Monate, dafür 5 Jahre Preisgarantie und kostenlose Testphase.
Stärken: Funktionstiefe, Portalvielfalt, großes Schulungsangebot, deutscher Support. Schwächen: eher geschlossenes System, 24 Monate Mindestlaufzeit, die Oberfläche wirkt gegen Propstack stellenweise angestaubt.
2. Propstack – das moderne CRM für digitale Teams
Propstack hat sich in den letzten Jahren zur beliebtesten onOffice-Alternative für digital arbeitende Teams entwickelt. Die cloudbasierte Software läuft auf Amazon-AWS-Servern in Frankfurt – einem der sichersten Rechenzentren weltweit – und punktet mit der modernsten Benutzeroberfläche am Markt. E-Mails, Kontakte und Termine synchronisieren sich in Echtzeit über alle Geräte, ob über Outlook, Smartphone oder iCal-Kalender.
Das Alleinstellungsmerkmal ist die offene Architektur: Über die sauber dokumentierte API mit mehr als 50 Partner-Integrationen lassen sich Business-Tools wie Microsoft Office, 360°-Touren oder Marketing-Software direkt anbinden. Und mit Propstack AI erstellt die ChatGPT-Integration vollständige Objektbeschreibungen und E-Mails in Sekunden – direkt im CRM.
Die wichtigsten Funktionen von Propstack im Überblick:
- CRM-System: Innovatives Kundenmanagement für digitale Immobiliengeschäfte
- Exposé-Vorlagen: Auch spezielle Projekt-Exposés für das Neubaugeschäft
- Offene API-Schnittstelle: 50+ Partner-Integrationen, dokumentiert
- Kalender mit automatisierter Terminvergabe: Nahtlose Outlook-Synchronisation
- Propstack AI: Objektbeschreibungen und E-Mails per ChatGPT
- Dashboard: KPIs, Aufgaben und Termine individuell konfigurierbar
Kosten: 99 € pro Lizenz und Monat plus einmalig 279 € Einrichtungsgebühr. Dafür nur 12 Monate Vertragslaufzeit und keine Grund- oder Schnittstellengebühren.
Stärken: Bedienbarkeit, offene API, beste KI-Integration, kurze Laufzeit. Schwächen: weniger native Portalanbindungen als onOffice, Einrichtungsgebühr, für Ein-Personen-Büros vergleichsweise teuer.
3. FLOWFACT – der Klassiker mit Rechtssicherheits-Fokus
FLOWFACT aus Köln gehört seit Jahrzehnten zu den etablierten Größen unter den Maklerprogrammen und ist für Maklerbüros jeder Größenordnung geeignet. Die Cloud-Lösung deckt den kompletten Prozess ab – Akquise, Vermarktung, Marktwertanalyse und Vertragswesen – und ist per Browser und mobiler App von überall erreichbar.
Das Alleinstellungsmerkmal: rechtssichere Vorlagen und Dokumente vom Boorberg-Verlag sind direkt integriert. Wer Wert auf juristisch sauberes Arbeiten legt (Stichwort Widerrufsbelehrung und Maklervertrag), bekommt hier die größte Absicherung. Dazu kommt ein detailliertes Schulungsprogramm mit regelmäßigen Experten-Webinaren zum Immobilienrecht.
Die wichtigsten Funktionen von FLOWFACT im Überblick:
- Automatische Portalübertragung: Objekte per Klick auf allen gewünschten Portalen veröffentlichen
- Automatischer Exposé-Versand: bei Anfragen von Interessenten
- Anfragenmanagement: Intuitive Oberfläche für Portalanfragen und Kundenmanagement
- Rechtssichere Vorlagen & Tools: Vertragsvorlagen vom Boorberg-Verlag
- Schulungsprogramm: Webinare zu Immobilienrecht und Software-Funktionen
Kosten: ab 159 € pro Monat für 2 Nutzer, jeder weitere Nutzer 79 €/Monat. 14 Tage kostenlos testen; nur als Mietmodell verfügbar.
Stärken: Rechtssicherheit, Schulungen, Automatisierung. Schwächen: kein Einzelnutzer-Tarif, KI-Funktionen weniger ausgebaut als bei onOffice und Propstack.
4. PriceHubble – die Lead-Maschine (unsere Empfehlung als Ergänzung)
PriceHubble ist streng genommen keine klassische Maklersoftware, sondern ein Daten- und Bewertungsspezialist – und genau deshalb die ideale Ergänzung zu jedem der hier vorgestellten CRMs. Die Software-Lösungen decken die komplette Immobilien-Wertschöpfungskette ab, und das automatisierte Bewertungsmodell (AVM) ist nach ISAE 3000 geprüft sowie nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert.
Die wichtigsten Tools von PriceHubble im Überblick:
- Lead Generator: Bindet eine kostenlose Immobilienbewertung per Copy & Paste auf Ihrer Website ein und verwandelt Besucher in Verkäufer-Leads
- Property Advisor: Konvertiert Interessenten mit exklusiven Immobiliendaten und Vergleichsangeboten
- Property Tracker: Versorgt Bestandskunden automatisch mit Immobilien-Updates – für mehr Folgeaufträge
- Renovation Analyser: Erkennt energetische Sanierungspotenziale und simuliert Sanierungsoptionen
Kosten: auf Anfrage. Unseren ausführlichen Testbericht mit allen Details finden Sie hier: PriceHubble im Test.
5. FIO Webmakler – die DSGVO-feste Lösung aus der Bankenwelt
FIO entwickelt seit Jahrzehnten Software für die Immobilienbranche und ist besonders bei banknahen Maklern – etwa von Sparkassen und Volksbanken – weit verbreitet. Die webbasierte Maklersoftware ist auf allen Geräten responsiv bedienbar, DSGVO-konform und bietet mit der FIO GO App auch mobilen Zugriff.
Die wichtigsten Funktionen von FIO Webmakler im Überblick:
- One-Stop-Shop: Wichtige Unterlagen direkt über die Software bestellen
- Angebotsverfahren: Strukturierte Ermittlung des höchsten Kaufpreises
- Virtueller 360°-Rundgang: Erstellen, modifizieren, verwalten
- Exposé mit Widerrufsbelehrung: Rechtssicher als PDF an Interessenten
- Digitale Unterschrift: Mobiler Vertragsabschluss, papierloses Büro
6. AMMON – bewährtes CRM für klassische Maklerbüros
AMMON ist eine vollumfängliche, benutzerfreundliche Lösung, die Makler von der Akquise über Marketing und Vertrieb bis zu Backoffice und Controlling begleitet. In der Benutzerverwaltung lassen sich beliebig viele Profile mit individuellen Zugriffsrechten anlegen – praktisch für wachsende Büros.
Die wichtigsten Funktionen von AMMON im Überblick:
- Automatisches Einlesen: Anfragen von Immobilienportalen landen direkt im System
- CRM-System: Kontakte und Immobilien mit Verknüpfungen und Kommunikationshistorie
- Exposé-Automatisierung: Automatischer Versand bei Interessentenanfragen
- Anfragen-Autoresponder: Für schnellere Reaktionszeiten
- Rechtskonformität: DSGVO-konform inklusive Widerrufsrecht-Manager
Die AMMON-App gibt es derzeit nur für iPhone und iPad.
7. estate45 – solide und günstig für Einzelmakler
Die Software estate45 (früher „MaklerServer“) ist seit über 18 Jahren am Markt und setzt auf hohe Benutzerfreundlichkeit statt Feature-Überladung. Das Programm läuft am PC wie auf allen mobilen Endgeräten und integriert sich nahtlos mit den relevanten Immobilienportalen – zu Preisen, die auch für Starter funktionieren.
- Immobilien- und Kundenverwaltung in einem zentralen System
- Terminplaner mit Gmail- und Office365-Integration
- DSGVO-Funktionen: Digitale Zustimmung zu DSGVO, Widerrufsrecht und Provisionsvereinbarung
- Exposé-Verwaltung: Versand als PDF oder Link
- Portal-Export: Auch auf Social-Media-Plattformen
8. ilogu – Preisgarantie für Starter
ilogu richtet sich an Einsteiger wie erfahrene Makler und bietet eine 5-jährige Preisgarantie auf die CRM-Immobiliensoftware. Die eigene CRM-App punktet mit responsivem Design und einfacher Bedienung.
- Virtueller 360°-Rundgang: Erstellen und verwalten
- CMS-Homepage-Modul: Professionelle Website in modernem Design
- Finanzierungsrechner: Anschaffungs- und Finanzierungskosten überschlagen
- Leadgenerator: Objektbewertungen als Lead-Magnet
- Exposé-Versand: Per Klick an alle Portale
9. Immoprofessional – Maklersoftware plus Website-Baukasten
Immoprofessional kombiniert ein umfassendes Verwaltungssystem mit einem Website-Baukasten: Makler erstellen ihre für Mobilgeräte optimierte Website selbst – ohne technische Unterstützung – und verwalten Objekte mit Fotos, Videos und virtuellen Rundgängen. Kostenlose Import- und Export-Schnittstellen übertragen die Anzeigen auf die großen Portale.
- Exposé-Versand als PDF an Interessenten
- Bildbearbeitung für Fotos und Videos direkt in der Software
- 3D-Rundgänge erstellen und verwalten
- Terminverwaltung mit Objekt-Verknüpfung und Newsletter-Modul
- Immobilienbewertungs-Leadgenerator für Verkäufer-Leads
10. OpenMakler – die kostenlose Maklersoftware
Wer nach einer kostenlosen Maklersoftware sucht, landet unweigerlich bei OpenMakler. Die webbasierte Lösung bietet Dokumentenmanagement, Portalübertragung zu ImmobilienScout24, Immonet und Immowelt, Website-Einbindung und tägliche Datensicherung – ohne Lizenzkosten. Bezahlt wird nur optionaler Support oder Zusatzleistungen wie Website-Design.
Für Einsteiger mit kleinem Budget ein fairer Deal. Die ehrliche Einordnung: Wachsende Büros stoßen bei Automatisierung, Rechtsfunktionen und Support schnell an Grenzen – dann lohnt der Umstieg auf eine Bezahllösung.
Günstige CRM-Alternativen: Pipedrive, HubSpot & Co.
Nicht jeder Makler braucht eine Branchenlösung. Wer vor allem Kontakte, Termine und Verkaufschancen managen will, bekommt mit Pipedrive (ab ca. 14 €/Monat) eine hervorragende visuelle Vertriebs-Pipeline, mit HubSpot ein dauerhaft kostenloses CRM inklusive Marketing-Basisfunktionen und mit Zoho CRM eine bis 3 Nutzer kostenlose Team-Lösung.
Der Preis für die Ersparnis: keine Portalschnittstellen, keine Exposé-Verwaltung, kein Widerrufsmanagement. Beides muss dann über Zusatztools oder manuell gelöst werden – was sich meist nur für Solo-Makler mit wenigen Objekten rechnet.
Was kostet eine Maklersoftware 2026? Drei Beispielrechnungen
Damit Sie die Preismodelle besser einordnen können, drei typische Szenarien:
- Einzelmakler: Mit estate45, ilogu oder OpenMakler ab 0–50 €/Monat; mit onOffice enterprise pro ca. 129 €/Monat (79 € + 50 € Pauschale); mit Propstack ca. 99 €/Monat plus einmalig 279 €.
- Kleines Team (3 Nutzer): FLOWFACT ca. 238 €/Monat; onOffice ca. 287 €/Monat; Propstack ca. 297 €/Monat.
- Büro mit 10 Nutzern: onOffice ca. 790 €/Monat (Pauschale entfällt); Propstack ca. 990 €/Monat; FLOWFACT ca. 791 €/Monat.
Dazu kommen je nach Anbieter Portalgebühren (ImmoScout24 & Co. berechnen separat!), Einrichtungspauschalen und optionale Module. Rechnen Sie die Gesamtkosten immer über die volle Vertragslaufzeit – 24 Monate onOffice sind eine andere Verpflichtung als 12 Monate Propstack.
CRM oder Maklersoftware – was ist der Unterschied?
Ein CRM (Customer Relationship Management) verwaltet Kontakte, Kommunikation und Verkaufschancen – das kann jede Branche nutzen. Eine Maklersoftware ist ein CRM plus die immobilienspezifischen Prozesse: Objektverwaltung, Portalübertragung, Exposé-Erstellung mit Widerrufsbelehrung, Bewertungstools und branchenspezifische Rechtssicherheit. Faustregel: Je mehr Objekte Sie parallel vermarkten, desto mehr lohnt die Branchenlösung.
KI in der Maklersoftware: Was 2026 wirklich funktioniert
KI ist in den Maklerprogrammen angekommen – aber nicht überall gleich tief. Den größten praktischen Nutzen liefern aktuell drei Anwendungsfälle:
- Objekttexte und E-Mails: Propstack AI erstellt per ChatGPT-Integration vollständige Objektbeschreibungen in Sekunden; auch onOffice unterstützt bei Texten. Realistische Ersparnis: 1–2 Stunden pro Objekt.
- Bildoptimierung: Das onOffice AI Studio verbessert Objektfotos automatisch – hellere Räume, korrigierte Perspektiven, aufgeräumte Darstellung.
- Automatische Bewertung (AVM): PriceHubble liefert KI-gestützte Wertermittlungen als Lead-Magnet und Beratungsgrundlage.
Wichtig bleibt der Faktencheck: KI-generierte Objekttexte müssen fachlich geprüft werden, bevor sie ins Exposé wandern – für Falschangaben haftet der Makler, nicht die Software.
Welche Funktionen sollte eine gute Maklersoftware mitbringen?
Bevor Sie sich festlegen, prüfen Sie die Kandidaten gegen diese Checkliste:
- CRM-Kern: Kundenverwaltung, Kommunikationshistorie, Terminplanung und Aufgaben
- Portalschnittstellen: Direkte Anbindung an ImmobilienScout24, Immowelt, Immonet & Co. für maximale Reichweite
- Exposé-Verwaltung: Effiziente Erstellung, Speicherung und automatischer Versand – inklusive Widerrufsbelehrung
- Dokumentenmanagement (DMS): Geordnete, DSGVO-konforme Ablage mit schnellem Zugriff
- Objekttracking und Reporting: Einblicke in den Vermarktungsstatus und die Anbieterleistung
- Wertermittlung: NHK-konforme Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren
- KI-Unterstützung: Objekttexte, E-Mail-Entwürfe, Bildoptimierung – 2026 kein Gimmick mehr
- Mobile App & Support: Zugriff im Außendienst und schnell erreichbarer Kundenservice
Hilfreiche Extras sind 3D-Rundgänge, automatische Einlesefunktionen für Anfragen sowie ein Finanzierungsrechner für die Beratung von Kaufinteressenten.
Umstieg geplant? So gelingt der Wechsel
Der häufigste Grund, bei einer schlechten Software zu bleiben, ist die Angst vor der Datenmigration. Die gute Nachricht: Alle großen Anbieter unterstützen den Import von Kontakten und Objekten aus dem Vorsystem, onOffice und Propstack bieten dafür eigene Migrationsservices. Planen Sie trotzdem realistisch: 2–4 Wochen Parallelbetrieb, eine Datenbereinigung vor dem Umzug (Dubletten!) und Team-Schulungen. Der beste Zeitpunkt ist ein vermarktungsschwacher Monat – nicht das Frühjahrsgeschäft.
Fazit: Die beste Maklersoftware ist die, die zu Ihrem Büro passt
Der Markt 2026 ist so vielfältig wie nie: onOffice bleibt der funktionsstärkste Allrounder mit der besten Portalanbindung, Propstack das modernste System mit der stärksten KI, FLOWFACT die rechtssichere Konstante – und mit PriceHubble holen Sie sich die Verkäufer-Leads dazu. Einzelmakler und Starter fahren mit estate45, ilogu oder OpenMakler günstiger, sollten aber die Wachstumsgrenzen kennen.
Entscheidend ist nicht das „beste“ Tool, sondern das passende für Ihre Bürogröße, Ihre Arbeitsweise und Ihr Budget. Fast alle Anbieter bieten kostenlose Testphasen – nutzen Sie zwei oder drei davon parallel, bevor Sie sich für 12 bis 24 Monate binden.
FAQ – Häufige Fragen zur Maklersoftware
Was kostet eine gute Maklersoftware?
Professionelle Branchenlösungen kosten 2026 zwischen 79 und 99 € pro Nutzer und Monat (onOffice, Propstack), teils plus Grundgebühr oder Einrichtungspauschale. Günstigere Einstiege gibt es ab ca. 14 €/Monat über allgemeine CRMs, kostenlose Optionen mit OpenMakler oder HubSpot Free.
Welche Maklersoftware ist die beste 2026?
Für Büros ab 5 Nutzern mit Portalfokus ist onOffice enterprise die sicherste Wahl. Digital arbeitende Teams mit Wert auf Bedienbarkeit, offene API und kurze Laufzeiten sind bei Propstack besser aufgehoben. Einzelmakler starten günstiger mit estate45, ilogu oder einem schlanken CRM.
Gibt es eine kostenlose Maklersoftware?
Ja: OpenMakler ist als Branchenlösung komplett kostenlos, HubSpot und Zoho CRM bieten kostenlose CRM-Tarife (Zoho bis 3 Nutzer). Vollwertige Portal- und Exposé-Funktionen gibt es dauerhaft kostenlos allerdings nirgends – hier führt der Weg über die kostenlosen Testphasen der Profi-Tools.
Brauche ich als Einzelmakler überhaupt eine Maklersoftware?
Ab etwa 3–5 parallel vermarkteten Objekten rechnet sich eine Branchenlösung fast immer: Portalübertragung, automatischer Exposé-Versand und Anfragenmanagement sparen schnell mehrere Stunden pro Woche. Darunter reicht oft ein gutes CRM plus manuelle Portalpflege.
Was ist der Unterschied zwischen CRM und Maklersoftware?
Ein CRM verwaltet Kontakte und Verkaufschancen – branchenunabhängig. Eine Maklersoftware ergänzt Objektverwaltung, Portalübertragung, Exposés, Widerrufsbelehrung und Bewertungstools speziell für die Immobilienvermarktung.
Hilft mir eine Maklersoftware bei der Erstellung von Exposés?
Ja – das gehört zum Kernumfang jeder guten Lösung: Vorlagen, automatische Datenübernahme aus der Objektverwaltung, PDF-Versand und bei den Top-Tools inzwischen KI-generierte Objektbeschreibungen.
Welche Rolle spielt KI in der Maklersoftware?
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Preise und Funktionsangaben: Stand Juli 2026, ohne Gewähr.
